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von Städten, Heimat und Liebe.

Lang ist's her. und doch scheint's als wenn ein Eintrag mal wieder fällig wäre.

Kurz und bündig: Wien ist phänomenal. Ich fühle mich dort schon mehr zu hause als in OÖ. Ich habe tausend liebe Menschen und mich herum und lerne jeden Tag weitere kennen. Es ist wunderbar. und es war auch genau das, was mir gefehlt hat.

Ich liebe die Menschenmengen in den UBahnen, die überfüllen Strassenbahnen und Sääle. Ich liebe es einfach. Diese Anonymität, die einen irgendwie beschützt. Und trotzdem hat man die Gewissheit nicht alleine zu sein. Dieses nicht alleine sein habe ich schon lange nicht mehr so tief in mir gespürt.

Das Studium verläuft auch gut. Es ist stressig, anstrengendund fordern, doch es ist wunderbar. Wenn gleich es teilweise wie Schule ist, da wir immer Aufgaben bekommen ^^

Gestern bin ich nach OÖ gefahren, und so sitze ich nun hier in meinem alten Zimmer und fühle mich etwas fremd. Und das nach so kurzer Zeit. Trotzdem fühle ich mich gut dabei. Es ist nicht die Depression oder die Melancholie, die mich normalerweise befallen, dieses mal ist Glückseligkeit und Wärme.

Weiters habe ich gewagt ihm zu schreiben das ich hier bin. Und er, werdet ihr euch frage. Er hat geantwortet, vorgeschlagen uns zu treffen, zu reden und einfach nur zeit miteinander verbringen. Deshalb werde ich später noch zu ihm fahren.

Und ich weiß nicht, am liebsten würde ich mich in seine Arme werfen und ihn einfach nur festhalten. vielleicht auch küssen. Ich hab ihn so sehr vermisst. und heute wird die Sehnsucht gestillt. Verrückt.

Jedes mal wenn das Handy klingelt und mit anzeigt das ich eine neue SMS bekommen habe, beginnt das Herz zu flattern. Ich denke das wird nie ein Ende nehmen. Mein Herz wird immer in ihn vernarrt sein, komme was wolle.

7.11.08 18:16


"Ich bin Mr. Big und du bist Carry..."

Gestern. Abend.

Ich fahre mit dem Auto, das erste mal seit 2 Monaten. Und wohin geht die Fahrt? Zu ihm.
Ich drehe das Radio laut und versuche das Grinsen wegzubekommen. Versuche einen klaren Gedanken zu fassen, der nichts mit ihm zu tun hat.
Es geht nicht.
Nach 30 Minuten Autofahrt stehe ich vor seiner Haustüre. Kurz überlegen, anrufen oder klingeln. Ich klingle. Schließe die Augen werfe die Tasche über die linke Schulter und höre wie jemand die Tür aufsperrt. Meine Augen gehen auf und er ist da.
Wie er lächelt. Zauberhaft.

Wir reden über mich, über wien, über ihn, über sein leben und alles was dazu gehört. Wir machen komische Witze und kichern die ganze Zeit.
Er hat versucht mich zu küssen, ich hab es nicht erwidert. Denn nein, deswegen bin ich nicht gekommen. Er sieht mich an und wir reden weiter.
Wir liegen nebeneinander nur ein paar zentimeter sind seine Lippen von den meinigen entfernt. Wir reden über seine Beziehungsscheu. Er erzählt mir das er was mit einem Mädchen hatte, ich freu mich für ihn. (wirklich) Wir reden über sie. Den Glanz hat er leider nicht in den Augen. Er sagt auch er sei nicht verliebt in sie, weiß nicht was es ist.
Ich geb ihm Tipps. Wir triften wieder auf uns ab. Auf unsere Beziehung. Er sagt das er nur mit mir reden kann, über solche Sachen, über Sachen die in ihm vorgehen, die ihn bewegen. Ich sage er solle mehr darüber reden. Er meint ich solle öfter bei ihm sein. (Aber ich bin doch für ihn da, immer.)
Wir schweifen wieder ab, lachen über Nichtigkeiten, denken uns irre Sachen aus.

Und ich versteh es nicht. Wie man mit einem Menschen nur so verbunden sein kann. Wie man jemanden so unendlich lieben kann, und trotzdem ganz genau weiß, das man keine Beziehung, keinen Sex oder sonstiges mit dieser Person haben möchte.
Er ist meine Person. Der Mensch der immer da ist, immer präsent ist. Mir auf unerklärliche Art und Weise hilft das Leben zu meistern.

Dann sagt er, er sei Mr. Big und ich sei Carry, und das wir ohnehin früher oder später heiraten. Und ich blicke in seine großen kindlichen Augen, die so glänzen. Ich sehe sein lächeln das mich alles rundherum vergessen lässt. und in diesem Moment wünschte ich er würde Recht haben.

8.11.08 16:51


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